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Sellin
Der Ort war bis 1326 Teil des Fürstentums Rügen und danach des Herzogtums Pommern. Mit dem Westfälischen Frieden von 1648 wurde Rügen und somit auch das Gebiet von Sellin ein Teil von Schwedisch-Pommern. Im Jahr 1815 kam Sellin als Teil von Neuvorpommern zur preußischen Provinz Pommern und wurde 1818 Teil des Landkreises bzw. Kreises Rügen.
Seit 1880 entwickelte sich das Dorf rasch zu einem mondänen Badeort. Im Jahr 1898 wurde der Kaufmann Hermann Holtz  auf Wunsch des Fürsten zu Putbus zum Gemeindevorsteher Sellins gewählt.  Später wurde er auch Vorsitzender der Kur- und Badedirektion. Auf seine  Initiative entstand das Warmbad,  das Gebäude der heutigen Kurverwaltung. Es entstand ein Kurpark mit  Springbrunnen sowie ein Tennisplatz. 1912 erfolgte der Bau der  evangelischen Gnadenkirche; im selben Jahr wurde die katholische Kirche Maria Meeresstern geweiht. Ab 1992 wurde die Seebrücke Sellin wieder errichtet; sie wurde am 2. April 1998 offiziell eingeweiht.

Ostseebad Binz, Das schönste Seebad auf Rügen
Binz  liegt an der Ostküste der Insel Rügen. Östlich und südlich der Gemeinde ist das Gebiet hügelig, im Südosten werden in der Granitz Höhen knapp über 100 m ü. NN erreicht. Ab 1860 fanden sich vereinzelte Badegäste im Dorfkrug ein. Um 1870 werden schon 80 Badegäste im Jahr gezählt. 1876 wurde das erste Hotel gebaut. Im gleichen Jahr entstand die erste Verbindungsstraße vom Dorf zum Strand (Putbuser Straße). 1880 ließ Wilhelm Klünder das Strandhotel als erstes Hotel in Strandnähe errichten, 1884 wurde Binz offiziell Badeort. Gegen 1896 verband die Reederei „Bräunlich“ die Orte Stettin-Binz-Sassnitz miteinander. Es folgte eine rege Bautätigkeit. 1893 wurde das erste Kurhaus und der Kaiserhof gebaut. 1895 folgte der Bau der Kleinbahnstrecke Putbus-Binz und die Anlage der Strandpromenade, 1898 schließlich der Bau der ersten Post (Haus Kliesow, Hauptstraße). Am Strand wurden getrennte Damen- und Herrenbäder angelegt. Im Jahr 1902 wurde eine 600 Meter lange Seebrücke erbaut. Mit  der Zerstörung der Seebrücke durch Sturm in der Neujahrsnacht 1905 und dem Brand des Kurhauses 1906 erfolgten Rückschläge. Nach dem Wiederaufbau der Seebrücke wurde 1908 auch ein neues Kurhaus erbaut. Zugleich entstand ein Familienbad.
1912 stürzte ein Brückenteil der  Seebrücke ein, wobei 17 Menschen ums Leben kamen. Daraufhin wurde die DLRG gegründet. Mit der deutschen Wiedervereinigung ergaben sich auch für Binz deutliche Veränderungen. Viele der alten Villen an der Strandpromenade und im gesamten Ort wurden an die früheren Eigentümer zurückübertragen. Es setzte eine Welle von Sanierungen, Rekonstruktionen und Neubauten ein. Die Straßen und Bürgersteige wurden umfangreich instand gesetzt, die Strandpromenade in Richtung Prora verlängert. Der Kurplatz erhielt eine neue Gestaltung. 1994 die neue 370 Meter lange, Seebrücke eingeweiht, die die 1942 zerstörte Brücke ersetzt.

Granitz, Das Jagdschloss bei Binz
Das Jagdschloss Granitz  befindet sich auf der Insel Rügen in der Nähe des Badeortes Binz. Auf  der höchsten Erhebung Ostrügens, dem 107 m hohen Tempelberg, wurde  das Jagdschloss in den Jahren 1838 bis 1846 im Auftrag des Fürsten  Wilhelm Malte I. zu Putbus nach Plänen des Berliner Architekten Johann Gottfried Steinmeyer errichtet. Das zweigeschossige, verputzte Backsteingebäude hat einen rechtwinkligen  Grundriss und vier kleine Ecktürme. In der Gebäudemitte, im ehemaligen Hofraum, erhebt sich der nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel  nachträglich errichtete 38 m hohe Mittelturm. Er beherbergt im Inneren  eine freitragende Wendeltreppe mit 154 gusseisernen Stufen. Die statischen Kräfte der schweren Eisentreppe werden von den  Seitenwänden aufgenommen; denn sie ist quasi in den Turm eingespannt. Von der 145 m hohen Aussichtsplattform auf dem Turm hat man einen Panoramablick in alle Richtungen. Das Jagdschloss war früher im  Besitz der Familie zu Putbus. Heute befindet es sich in staatlicher Hand. Das Gebäude wird heute als Museum genutzt.

Sassnitz mit U-Boot
Mit dem Aufschwung als Seebad und Fährhafen wuchs die Einwohnerzahl der Gemeinde Sassnitz stetig. Die Stadt Sassnitz ist Ausgangspunkt zum Nationalpark Jasmund. Der Königsstuhl ist der touristische Hauptanziehungspunkt des Nationalparks. Mit 118 m ist er der höchste Kreidefelsen des Nationalparks. Der Glasbahnhof hat durch den Ausbau des neuen Fährhafens Sassnitz  seine ehemalige Funktion verloren und beheimatet heute einen  Ausstellungs- und Veranstaltungssaal sowie das Museum für Unterwasserarchäologie. Dort finden sich einige Exponate der Bootsfunde von Ralswiek. Das Fischerei- und Hafenmuseum dokumentiert die Geschichte der Fischerei Rügens und des alten Sassnitzer Hafens. Zu den Exponaten gehört auch der Fischkutter Havel. Im Hafen liegen neben Ausflugsschiffen und Fischerbooten das britische U-Boot HMS Otus  als museale Einrichtung sowie der Küstenfrachtsegler Annemarie, der bis 2007 zu einem Passagierschiff umgebaut wurde. Die HMS Otus ist  ein U-Boot der Oberon-Klasse der britischen Royal Navy. Das U-Boot wurde  1963 in den Dienst der Royal Navy gestellt und versah dort seinen  Dienst im Ersten U-Boot-Geschwader. Nach 28 Dienstjahren wurde die Otus  1991 außer Dienst gestellt. Später wurde das Boot von einem deutschen Unternehmer gekauft. Nach der Überführung nach Deutschland wurde es in  der Stralsunder Volkswerft außenbords überholt und bekam einen neuen Anstrich in Originalfarbe. Seitdem ist  die Otus als U-Boot-Museum „Erlebniswelt  U-Boot“  im Sassnitzer Stadthafen zu besichtigen.

Kap Arkona
Kap Arkona ist eine 45 m hohe aus Kreide und  Geschiebemergel bestehende Steilküste im Norden der Insel. Das Flächendenkmal Kap Arkona  gehört neben dem Fischerdorf Vitt zur Gemeinde Putgarten und ist eines  der beliebtesten Ausflugsziele auf Rügen mit jährlich circa 800.000  Besuchern. Am Kap befinden sich zwei Leuchttürme, ein Peilturm, zwei Militärbunker, die slawische Jaromarsburg. Aufgrund der Beschaffenheit und der Wettereinflüsse kommt es, im Winter, im wieder zu großen Abbrüchen am Kap. Der kleinere der beiden Leuchttürme wurde 1826/27 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel erbaut und 1828 in Betrieb genommen.

Stralsund Ozeaneum
Das Ozeaneum  in der Hansestadt Stralsund ist ein zur Stiftung Deutsches Meeresmuseum gehörendes Naturkundemuseum mit dem Schwerpunkt Meer. Das Museum wurde  im Jahr 2010 als Europäisches Museum des Jahres ausgezeichnet. Von der Eröffnung im Juli 2008 bis Juli 2013 wurden 3,6 Millionen Besucher gezählt. Das Ozeaneum zeigt die fünf Dauerausstellungen „Weltmeer -  Vielfalt des  Lebens“, „Ostsee - Das Meer in unserer Mitte“, „Erforschung und Nutzung der Meere“, „Meer für Kinder“ und „1:1 Riesen der Meere“, diese werden durch Sonderausstellungen ergänzt. Die Aquarien im Ozeaneum führen die Besucher vom Stralsunder Hafenbecken über die Nordsee bis ins Nordpolarmeer, gezeigt werden die marinen Lebensräume vom Bodden bis zum offenen Atlantik. Das größte Aquarium  ist das Schwarmfischbecken mit einer Grundfläche  von 300 m² und einer geschwungenen, 10 m x 5 m großen und 30 cm dicken Panoramascheibe aus Acryl,  es fasst 2,6 Millionen Liter Wasser. Die anderen Aquarien fassen bis zu 200.000 Liter Wasser und sind zwischen zwei und vier Metern  tief, die kleineren Becken fassen mehrere hundert Liter Wasser.
In gleicher größe mit den Riesen
Die  Dauerausstellung „1:1 Riesen der Meere“ wurde in Zusammenarbeit mit der Organisation Greenpeace  entwickelt und umgesetzt. In einem etwa 20 Meter hohen und 30 Meter langem Raum werden Wale und andere Riesen der Meere in ihrer
originalen  Größe gezeigt. Die Modelle wurden aus Kunststoffen modelliert und dann lebensecht koloriert. Zur Ausstellung gehören ein 26 Meter großer Blauwal, ein 16 Meter großes Buckelwalweibchen mit einem fünf Meter großen Jungtier, ein zehn Meter  großer Schwertwal, ein 15 Meter großer Pottwal im Kampf mit einem Riesenkalmar, ein vier Meter großer Mantarochen und ein drei Meter großer Mondfisch. Eine Multimedia-Inszenierung stellt die Walarten mit ihren Gesängen und   Lauten vor und zeigt die Bedrohungen für diese Tiere. Liegen laden die Besucher dabei ein, diese Vorführung zu erleben.

Naturerbe-Zentrum
Das Naturerbe-Zentrum Rügen ist ein Naturerlebniszentrum auf Rügen im Gemeindegebiet von Binz im Landkreis  Vorpommern-Rügen (Mecklenburg-Vorpommern).  Es wurde am 15. Juni 2013 eröffnet und bietet Erlebnisausstellungen,  einen Baumwipfelpfad sowie Führungen und Informationen zu den umliegenden Ökosystemen. Ein Baumwipfelpfad führt auf insgesamt 650 Metern Länge auf 4 bis 17 m Höhe über dem Erdboden durch Buchenmischwald und Erlenbrüche. Ein 40 m hoher  Aussichtsturm, der einem Adlerhorst nachempfunden ist, steht in der  Mitte des Pfades; von seiner Aussichtsplattform auf einer Höhe von 82 m  über NN hat man einen Rundblick über die Baumwipfel, über Teile von  Rügen, zum Kleinen Jasmunder Bodden und zur Prorer Wieck. Zusammen mit den 600 m langen gewundenem Pfad im Turm weist der gesamte Pfad eine länge von 1250 m auf. Eine Dauerausstellung zeigt landschaftliche  Besonderheiten der Insel Rügen an 17 Stationen und bietet Informationen  zur vormaligen militärischen Nutzung Proras und zum DBU Naturerbe. Das Naturerbe-Zentrum liegt zwischen der Ostseelagune Kleiner Jasmunder Bodden und der Ostseebucht Prorer Wiek, wenige Hundert Meter westlich des Seebades Prora.
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