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Norwegen Geiranger Fjord
Der Geirangerfjord ist einer der bekanntesten Fjorde Norwegens und gehört seit dem 14. Juli 2005 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Er liegt etwa 200 km nordöstlich von Bergen und ungefähr 280 km nordwestlich von Oslo in der Provinz Møre og Romsdal. Er ist etwa 15 km lang, und zwischen 0,6 und 1,3 km breit. Der Geiranger stellt eine Fortsetzung des Sunnylvsfjords dar, der wiederum ein Seitenarm des Storfjords ist. Am Ende des Geirangerfjords, rund 100 km von der Küstenlinie entfernt, liegt der Ort Geiranger. Vor rund 2,5 Mio. Jahren schürften Flüsse tiefe Täler entlang geologischer Schwachstellen aus. Die Fjorde dieser Gegend entstanden, als die Gletscher der Quartäreiszeit diese Täler zu großen Trogtälern, mit außergewöhnlich hohen und steilen Felswänden formten, in denen sich nach dem Ende der Eiszeit Meerwasser ansammelte.  Als die Gletscher in dieser Gegend vor rund 10.000 Jahren abschmolzen, fanden sich auch die ersten Siedler ein. An den steilen Abhängen des Fjords sind noch einige Bauernhöfe, teils in schwindelerregender Höhe, zu sehen, welche meist an  vor Schnee- und Steinlawinen sicheren Orten erbaut wurden. Zusammen mit dem Nærøyfjord wurde der Geirangerfjord 2005 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Begründet liegt dies in der Erfüllung gleich zwei Naturschutzkriterien, da das Gebiet eine Naturvielfalt, welche durch die Symbiose von Meer und Hochgebirge entstand, und eine von menschlichen Eingriffen  unbeeinflusste Landschaft aufweist.

Stavanger
Stavanger erhielt das Stadtrecht zwischen 1122 und 1125. In der Amtszeit des ersten Bischofs begann der Bau des Domes, seither ist 1125 die gebräuchliche Jahresangabe der Stadtgründung. Zu dieser Zeit gab es auf der Ostseite nur zwei Straßen. Neben dem Dom waren der als Wohnstatt des Bischofs dienende Königshof und das Olavskloster nebst der St. Olavskirche die wichtigsten Gebäude. Wie viele andere europäische und, nicht weniger, norwegische Städte dieser Zeit, erlitt Stavanger schwere, durch Seuchen, Brände und wirtschaftliche Schwankungen verursachte Krisen. 1618 sowie 1629 wütete  die Pest  in der Stadt. 1633 brannten zwei Drittel einschließlich der mittelalterlichen Altstadt nieder. 1684 brach ein dermaßen verheerende Zerstörungen anrichtendes Feuer aus, dass beschlossen wurde, die Stadt komplett aufzugeben. Erst ab dem 18. Jahrhundert trat ein für beständiges Wachstum der Stadt  sorgender wirtschaftlicher Aufschwung ein. Stavanger blühte zuerst durch  den Fischfang später die Schifffahrt, schließlich die Konservenindustrie auf. Mittelpunkt der Stadt ist der Dom ,  der ab 1125 errichtet wurde. Er ist die einzige mittelalterliche  Kathedrale ursprünglicher Gestalt Norwegens im  anglonormannisch-gotischen Stil. Das alte Stadtzentrum östlich des alten  Hafens und das Viertel Gamle Stavanger bilden das historische Zentrum, und wird von weiß gestrichenen Holzhäusern aus dem  18. Jahrhundert bestimmt.
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